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Monday,Apr 28 2008, 12:50:43 PMÖstl. Sauerland/ Habichts- und Reinhardswals

Tagestour vom 26.04.2006

Da wieder ein weitere schönes Wochenende vor der Tür stand entschloss ich mich, mal etwas unbekannteres Terrain zu erkunden. Beim "Stöbern" in GoogleMaps fiel mir auf, dass ich die nähere Umgebung von Kassel bisher noch gar nicht kannte.

So steckte ich mir eine Route ab, die mich (angesichts der Gesamtstrecke von weit über 400km) zunächst über die A33 bis nach Haaren bringen sollte um dann an der Aabachtalsperre vorbei zum immer wieder beliebten Diemelsee (weil auch am WE nicht so überfüllt wie die größeren Seen) führte.

Von dort ging es weiter über Medebach zum östlichen Ufer des Edersees, an diesem teilweise entlang und danach in den Habichtswald. Von dort "schlich" ich mich am östlichen Stadtrand von Kassel entlang zum Herkules hoch um von dort in den Reinhardswald zu fahren. Auf der Rückahrt durchquerte ich noch das Eggegebirge um in Paderborn wieder auf die A33 zu fahren.

An der Aabachtalsperre und die Staumauer des Diemelsees:

 Aabachtalsperre Diemelsee
 

Zwischen Medebach und dem Edersee entdeckte ich im Bereich von Fürstenberg einige sehr schöne, kurvige Waldstraßen! Vorher gabs noch einen kurzen Stopp in Lichtenfels-Dalwigksthal mit Blick über Orke zur Burg Lichtenfels.

Bur Lichtenfels und Pause im kurvigen Waldstück kurz vor Fürstenberg: 

  
 

Weiter ging es zur Eder und dort über die wunderbar kurvige Straße nach Vöhl. Von dort ein Stück an der Eder entlang um dann die steile Straße hoch nach Waldeck zu nehmen.

Blick vom Ufer des Edersees hoch zu Schloss Waldeck und von oben ein Blick hinunter zum Edersee:

  
 

Weiter führte der Weg durch den Habichtswald ebenfalls mit schönen kurvigen Straßen und vom Kasseler Stadtrand hoch zum Herkules. Dieser war leider gerade eingerüstet und somit bis auf den Sockel unkenntlich gemacht... Von dort ging es in den Reinhardswald, eine wirklich sehr interessante Landschaft! Dieses große Waldgebiet ist nahezu unbewohnt und befindet sich auf einer Hochebene. Bewachsen ist es fast ausschließlich von Laubbäumen (viele Buchen und Eichen), die teilweise unbewirtschaftet (Urwald) oder aber als Hutewald angelegt sind. Hat mich ein wenig an die Senne erinnert.... einsame Wege  in weiter Landschaft... nur halt statt Heide und Nadelbäume alles voll mit Laubbäumen.

Im Reinhardswald:

  
 

Weiter ging es dann zum "Dörnrösschenschloss", der Sababurg im gleichnamigen Ort. Eine der wenigen Besiedlungen im Reinhardwald. Das kleine Schlösschen liegt recht einsam auf einer leichten Kuppe und wenn man dort mal 10-20 jahre alles in Ruhe lässt, kann man sich in der Tat vorstellen, dass alles zuwächst!

Ein Stückchen weiter kam ich dann noch einmal am nächsten Märchenschloss vorbei.... die schon einmal besuchte Trendelburg ("Rapunzelschloss"). 

Sababurg und die Trendelburg :

  
 

Von dort aus war der letzte Rest der Tour schnell abgespult. Die ganze Strecke sah folgendermaßen aus (BAB bis Bielefeld mal abgeschnitten). Insgesamt kam ich auf gute 445km, dabei allerdings 2 kleinere Umwege, wo mich meine Planung in gesperrte Wege führen wollte. Natürlich gibts das ganze noch für GoogleEarth (KMZ).


 

Zuletzt noch die Höhenprofile in 2D/3D:



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