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Journals

Friday,Jun 22 2007, 11:06:55 AMFrankreichtour Oktober 2006

Tagebuch der Frankreichtour im Oktober 2006

Am 28. September 2006 war es endlich soweit: Nach längerem "Durchdenken" und Terminsuchen starteten Olli M. und ich mit unserer großen Tour, die uns bis Barcelona führen sollte!

Beide Richtungen der Route wollten wir aber definitiv nicht auf den Motorrädern zurück legen. So beschlossen wir, einen Weg mit dem Autozug zu fahren. Da es im Herbst in unseren heimischen Gefilden eher unbeständig ist, entschieden wir uns für den Rückweg über die Schiene.

Olli hatte zudem noch so einige Freunde/Bekannte auf seiner "Besuchsagenda", so dass deren Wohnorte auch die Route bestimmte. Wir trafen uns in Köln und starteten von dort nach einer Übernachtung Richtung Elsass, dort hat ein Freund von Ollis Vater eine alte Mühle und es stand noch eine Einladung offen, unser erstes Ziel.....

Hier ist das Fotoalbum der gesamten Tour -> BILDER <-

 

29.09.2006 (Fr) - 414,47km - 6h21:21 - Ø66,48km/h

Wir fuhren von Köln aus durch die Eifel, ein Stück an der Mosel entlang und dann durch den Hunsrück und Pfälzer Wald über die grenze nach Frankreich. Am späten nachmittag kamen wir dann in Spasbad bei Familie Kiefer an. 

Die Route:

Köln - Brühl - Euskirchen - Bad Münstereifel - Schuld - Adenau - Ulmen - Cochem - Alf - Traben-Trabach - Bernkastel-Kues - Bruchweiler - Idar-Oberstein - Baumholder - Freisen - Hoof - Fürth - Waldmohr - Bechhofen - Knopp - Dellfeld - Mauschbauch - Breidenbach - Bitche - Le Petit Pierre - Spasbach

Von Köln nach Spasbach (Elsass) - GoogleEarth KMZ 

Im Moseltal: 

 

 

30.09.2006 (Sa) - 558,87km - 9h17:56 - Ø61,38km/h

Das nächste Ziel war dann Christian in Genf. Es war eine ziemlich anstrengende Tour (was man schon an den obige Fahrdaten erkennen kann!), wir haben uns da doch etwas verschätzt. Somit ließen wir sehr viel Zeit in den (herrlichen!) Vogesen, die uns später dann etwas fehlte. Zumal das Wetter später auch nicht mehr so recht mitspielen wollte. So kamen wir abends bei Regen und Dunkelheit an.

Die Route:

Spasbach - Le Petit Pierre - Saverne - Lutzelbourg - Dabo - Oberhaslach - Soultz - Ottrott - Barr - Col du Kreuzweg - Chelenois - Bergheim - Ribeauville - Ingersheim - Wintzenheim - Munster - Col del la Schlucht - La Bresse - Le Fillot - St. Maurice - Col du Ballon - Giromagny - Belfort - Mont Beliard - Montbenoit - Pontarlier - Vallorbe - Cossonay - Morges - Nyon - Geneve

Von Spasbach (Elsass) nach Genf - GoogleEarth KMZ

In den Vogesen auf dem Weg nach Genf: 

 

 

01.10.2006 (So) - Fahrpause 

Den folgenden Tag nutzen wir, um uns mal etwas in Genf umzusehen.... Eine schöne Stadt, aber an einem Sonntag erschreckend tot! :-o

Naja, lag vielleicht auch etwas am wechselhaften Wetter.  

Der Genfer See: 

 

 

02.10.2006 (Mo) - 295,14km - 5h16:05 - Ø57,54km/h 

Nach einem "Ruhetag" fuhren wir am westlichen Alpenrand entlang südwärts weiter in die Provence.  

Nach regnerischem Start (und etwas verwirrte Fahrt raus aus Genf) kam auch bald wieder die Sonne raus und wir konnten die traumhafte Landschaft während der Fahrt genießen!

Die Route:

Geneve - St. Julien - Annecy - Sevrier - Leschaux - Le Chatelard - St. Pierre - Coise - La Trinite - La Rochette - Allevard - Goncelin - Proges - Domene - Revel - Uriage - Vizille - La Mure - Corps - Posterle - Col du Festre - Veynes

Von Genf nach Vaynes - GoogleEarth KMZ

Olli unten in einer Kehre in den westl. Alpen: 

 

 

 

03.10.2006 (Di) - 273,90km - 4h44:26 - Ø59,13km/h

Der nächste Tag sollte uns in (und durch) die Provence führen. Der eigentliche Plan sah die Überquerung des Mont Ventoux vor, allerdings spielte das Wetter leider wieder nicht so ganz mit. Nachdem wir schon beim Col du Pais de la Graille in die Wolken gefahren sind und es auch zunehmend windiger wurde haben wir doch von diesem Plan Abstand genommen. Der Berg hat ja wohl nicht umsonst seinen Namen... ;-)

Die Route:

Vaynes - Serres - Laragne - Ribiers - Sisteron - Valbelle - Col du Pais de la Graille - St. Etienne - Forcalquir - Cereste - Boux - Bonnieux - Apt - Murs - Carpentras - Orange

Von Vaynes nach Orange - GoogleEarth KMZ

"Leichter" Nebel (genauer: In die Wolken gefahren!) oben am Pass : 

 

 

04.10.2006 (Mi) - 360,08km - 6h22:28 - Ø58,84km/h 

In Orange angekommen bemerkte Olli an seiner betagte Q etwas Ölverlust an einem Gabelsimmering, doch leider gab es bei den örtlichen BMW-Werkstätten auf die Schnelle kein Ersatzteil. Also beschlossen wir am nächsten Morgen statt Richtung Ardèche-Tal lieber südlich nach Avignon zu fahren um die dortige BMW-Niederlassung aufzusuchen. Leider auch dort ohne Erfolg, das Ersatzteil war nur in einigen Tagen zu besorgen! Ein kleiner Unterschied zu Deutschland, wo jede Moppedbude solche Dichtungen für alte BMW-Modelle in der Schublade hat.
So ignorierten wir das "Problemchen" einfach und fuhren etwas direkter als geplant nach Carcassonne.

Die Route:

Orange - Avignon - Nimes - Sommieres - Quissac - Ganges - Madieres - Lodeve - Col de la Baraque de Brol - Bedarieux - St. Pons - Col de Serieres - Col de Solette - Caunes - Carcassonne

Von Orange nach Carcassonne - GoogleEarth KMZ

Traumhafte Landschaft (Cevénnes):

 

 

05.10.2006 (Do) - 404,39km - 6h40:08 - Ø62,51km/h

Nachdem wir abend in einem netten Restaurant in der Neustadt waren besichtigten wir natürlich am Morgen noch die Altstadt von Carcassonne, die größte vollständig erhaltene Festungsanlage Europas! Wirklich beeindruckend...

Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Süden, wir wollten ja noch am selben Tag bei Marion und Steffen in Barcelona ankommen,

So fuhren wir durch die traumhaften Pyrenäen und dann das letzte Stückchen über die Autobahn nach Barcelona rein. Nach einigem hin und her (die Einbahnstraßen waren nicht wirklich in unserem Stadtplan eingezeichnet!) kamen wir dort auch wohlnehalten an!

Die Route:

Carcassonne - Limoux - Quillan - Axat - Col de Jau - Prades - Vinca - St. Marsal - Amelie les Bains - Arles - Macanet - Figueres - Giron - Mataro - Barcelona

Von Carcassonne nach Barcelona - GoogleEarth KMZ

In den Pyrenäen (Molitg-Les-Bains):


 

 

06.10.2006 (Fr) - Fahrpause

Nach einem schönen ersten Abend in netter Runde (es war noch weiterer Besuch aus Hamburg da) sollte unser erster Tag in Barcelona aus Entspannen bestehen. Somit legten wir uns erst einmal bei herrlichem Sonnenschein an den Stadtstrand. Zwischendurch schlenderte ich noch etwas durch das Viertel um die Ecke und abends wurde lecker gekocht!

 Erster Tag nach der Ankunft.... ab zum Strand!




07.10.2006 (Sa) - Fahrpause

Am nächsten Tag stand für mich erst einmal etwas Touristenprogramm auf dem Plan, auch wenn ich vor einigen Jahren schon einmal in Barcelona war verzaubert der Charme dieser Stadt doch immer wieder aufs Neue! So schlenderte ich u.a. durchs Gotische Viertel und die Ramblas entlang. Später trafen wir uns in der Altstadt und ließen den Abend schön ausklingen!

Touristen-Tag in Barcelona (La Bocceria, gleich neben den Ramblas):

 

 

 

08.10.2006 (So) - 198,90km - 3h37:21 - Ø57,52km/h

Es war endlich mal wieder Moppedfahren angesagt, wir wollten eine kleine Runde um die Stadt herum machen und das berühmte Kloster in Montserrat besuchen. Irgendwie hatten wir es auch in diesem Urlaub mit den Wolken... schon wieder sind wir da rein geraten, der ganze Klosterberg war von Nebel eingehüllt. Naja, diese "Kirmes" oben sagte uns eh überhaupt nicht zu, so fuhren wir schnell weiter über schöne, kurvige Landstraßen bis zurück nach Barcelona. Abends die übliche Runde: Treffen, Essen, Spaß haben...

Die Route:

Barcelona - Rubi - Terrassa - Montserrat - Manresa - Igualada - Barcelona

Einmal nach Montserrat und zurück - GoogleEarth KMZ

Montserrat im Nebel/Wolken:

 

 


09.10.2006 (Mo) - Fahrpause 

Ein weiterer "Ruhetag", den wir im spätsommerlichen Barcelona verbrachten. :-) 

Entspannen im Parc de la Ciutadella: 

 



10.10.2006 (Di) - Fahrpause

Dann war auch schon der letzte Tag gekommen, den wir im bewährten Stile absolvierten. Abends gingen wir noch einmal zusammen Essen und verabschiedeten uns schon, da Marion und Steffen am nächsten Morgen relativ zeitig zur Arbeit gingen-

An dieser Stelle noch einmal an euch beiden: Vielen, vielen, Dank für alles... es war super!

Letzter Abend mit Marion & Steffen: 

 



11.10.2006 (Mi) - 327,45km - 5h10:13 - Ø64,43km/h

Nach einem knapp einwöchigen, herrlichen Aufenthalt in dieser traumhaften Stadt machten wir uns wieder auf den Rückweg, der uns auch zu einem kurzen Besuch bei der Mutter eines gemeinsamen Freundes in den Pyrenäen führte.

Nach der Verabschiedung machten wir uns auf den Weg des Tagesziels um dann am nächsten Tag in aller Ruhe nach Narbonne zu kommen. 

Die Route:

Barcelona - Mataro - St. Felin - Palamos - Polafrugell - La Bisbal - Verges - Figueres - Terrades - Darnius - Arles - Ceret - Thuir - Estangel - Tuchan

Von Barcelona nach Tuchan - GoogleEarth KMZ

Besuch bei Bärbel und Dietrich in den Pyrenäen nahe Perpignon: 

 

 

 
12.10.2006 (Do) - 243,42km - 3h02:24 - Ø83,05km/h

In Narbonne angekommen mussten wir dann leider erfahren, dass die Eisenbahner ein wenig streiken und unser Autozug nur bis Avignon kam.

Diese Nachricht machte mir dann noch etwas mehr Sorgen, da sich mein Hinterreifen angesichts der Kilomterleistung und des griffigen franz. Asphalts immer mehr in ein Slick verwandelte.

Naja, mit sehr gemäßigtem Tempo kamen wir auch dort an. Nach einigen Abschlussbierchen trennten sich dort dann unsere Wege. Mein Zug brachte mich nach Dortmund, Olli fuhr heimwärts bis Hamburg.

Die Route:

Tuchan - Narbonne - Avignon

Von Tuchan nach Avignon - GoogleEarth KMZ

Autozug-Verladung in Avignon:


 

 

13.10.2006 (Fr) - 132,91km - 1h30:17 - Ø89,38km/h

Dortmund - Bielefeld

Der Reifen war dann auch fertig! 

 

 
=> 3209.53km 

 

2007 wird die Q 30 Jahre alt, da sollte doch eine schöne Geburtstagstour drin sein....!

 


Legende:

Die angegebene Fahrzeit und Durchschnittsgeschwindigkeiten sind Daten meines digitalen Fahrradtachos (Sigma BC1200). Es sind reine Fahrdaten, also sind keine Pausen bzw. Fahrstopps (z.B. rote Ampel) enthalten!

Bei den unterstrichenen Wegpunkte handelt es sich um Pässe.

 

Friday,Jun 22 2007, 10:23:27 AMAlpentour August 2006

Tagebuch der Alpentour im August 2006

Nachdem es 2005 leider zu keiner Alpenrunde kam, wars im Sommer 2006 endlich wieder soweit: Eine weitere Tour mit Frank B. nach alter Sitte!

Wir hatten diesesmal nicht so viel Zeit, deshalb sollte es auch nicht so weit gen Süden gehen. Unser erstes Ziel lag in den Dolomiten.

Hier gehts zu den Fotos der Tour -> BILDER <-

 

31.07.2006 (Mo) - 386,06km - 6h23:03 - Ø61,57km/h

Grünwald - Geretsried - Kochel - Kesselberg - Mittenwald - Seefeld - Götzens - Mutters - Steinach a. B. - Brennerpass - Sterzing - Penser Joch - Serentino - Bolzano - Val d’Ega - Passo di Lavaze - Cavalese - Predazzo - Bellamonte

Von München nach Bellamonte - GoogleEarth KMZ

Da ich meine (damals neue) kleine VideoCam dabei hatte, habe ich die gleich mal bei der Auffahrt zum Penserjoch mitlaufen lassen! Da ich natürlich so einiges filmen wollte, habe ich die kleine QVGA-Auflösung gewählt. Schade, aber ging nunmal nicht anders. Alle Videos sind im DivX-Format. Das erste Filmchen (15:00min - 60,7MB) gibt es hier.

Danach gibts noch filmisch dokumentiert: Das Eggental (6:44min - 27,3MB) und den Passo di Lavaze (9:04min - 36,8MB).

Auf den Originalton muss man leider verzichten, weil das interne Micro doch etwas empfindlich ist, was den Fahrtwind angeht. Somit ist der Streifen mit heiterer Tanzmusik unterlegt. ;-)

Oben auf dem Penserjoch: 

 

 

Da wir überraschend zeitig angekommen sind, haben wir direkt nach dem Aufbau des Zeltes noch eine weitere kleine Runde gedreht.

Bellamonte - Passo di Rollo - Passo di Valles - Passo di San Pellegrino - Moena - Predazzo - Bellamonte

Kleine Runde um Bellamonte - GoogleEarth KMZ

Auch bei dieser "Feierabendrunde" durfte die Kamera mitlaufen (Passo di Valles und di San Pellegrino)... das Ergebnis (23:55min - 96,7MB) gibt es hier.

 

01.08.2006 (Di) - 308,01km - 6h07:29 - Ø50,96km/h

Am ersten Tag nach der Ankunft entschlossen wir uns zu einer Runde nördlich unsere Basis. Der Tag fing sonnig an, aber am Giau wars damit vorbei.... :-(

Naja, die recht neuen Daytona-Stiefel hielten dicht, meine Handschuhe zu dem Zeitpunkt auch noch (obwohl das relativ lose Innenteil mit der Membran wirklich schnell nervt!), die Regenkombi eh....

Ach ja, gefilmt wurde natürlich auch wieder, diesesmal den Passo Rollo rauf (7:47min - 31,6MB).

Bellamonte - Passo di Rollo - Passo di Cereda - Agordo - Passo Duran - Zolto Aldo - Forcella Staulanza - Passo di Giau - Pocol - Passo di Falzarego - Passo di Valparola - Pederoa - Würzjoch - Villnößtal - Klausen - Prato - Tiers - Nigerpass - Karerpass - Moena - Predazzo - Bellamonte

Bellamonte / Nördliche Runde - GoogleEarth KMZ

Am Passo (Forcella) Staulanze:


 

02.08.2006 (Mi) - 346,00km - 6h26:29 - Ø54,92km/h

Den zweiten Tag entschlossen wir uns zu einer südlichen Runde. Beeindruckend war vor allem das "Alpenende" kurz vor Schio und wie sich die Straße dort korkenziehergleich herunter schraubt.... atemberaubend!

Bellamonte - Passo di Rollo - Imer - Passo Brocon - Castello Tesino - Tezze - Enego - Asiago - Fondi - Piovene - Schio - Valli di Pasubio - Rovereto - Trento - Lavis - Albiano - Piscine - Cavalese - Predazzo - Bellamonte

Bellamonte / Südliche Runde - GoogleEarth KMZ

Felsenkirche am Eingang zum Passo Pian delle Fugazze:

 

Da sich das Wetter wohl meinte dauerhaft regnerisch zu sein entschlossen wir uns dann, den nächsten Tag zum Transit zu einer anderen Basis zu nutzen.

Die Wahl des Ziels viel auch den Lago di Mezzola, ein recht kleiner "Nebensee" nördlich vom Comer See.


03.08.2006 (Do) - 273,98km - 5h06:09 - Ø54,92km/h

Der Tag begann wie die letzten häufig endeten... sehr durchwachsen. Morgens war zumindest noch trocken (auch wenn die Wolken anders wirkten!), so dass wir schnell unser Zelt einpackten. Kaum unterwegs (prophilaktisch sofort mit Regensachen an) machte der Himmel seine Schleusen auf.... mehre Stunden fuhren wir durch starken Dauerregen, meine bisher wasserdichten Handschuhe gaben dann nach 2h auch auf. Hinter dem Passo dell Aprica riss der Himmel dann auf und es wurde zusehends sonniger. In Campo an unserem Campingplatz (übrigens sehr zu empfehlen!) war es dann sonnig und warm. So schmeckte das Ankommbier wieder richtig! :-)

Bellamonte - Predazzo - Cavalese - Egna Neumarkt - Mezzolombardo - Segno - Cles - Dimaro - Pizzano - Passo di Tonale - Edolo - Aprica - Passo dell Aprica - Tresenda - Sondrio - Morbegno - Dubino - Campo

Von Bellamonte nach Campo - GoogleEarth KMZ

Unser Campingplatz am Lago di Mezzola nördl. des Comer Sees: 

 

 

04.08.2006 (Fr) - 232,38km - 4h38:08 - Ø51,44km/h

Endlich morgens bei Sonnenschein aufwachen... herrlich! Schnell gefrühstückt und auf Richtung Schweiz! Der Splügenpass stand schon lange auf unserem programm und heute sollte es soweit sein. Die (italienische) Südrampe ist der nackte Wahnsinn.... dieses Geschlängel muss man wirklich mal gesehen habe!

Also wir nach der Passhöhe wieder abwärts fuhren kam dann die Ernüchterung.... es wurde wieder feuchter. Unten im Tal angekommen war die Aussicht in die Wolken wenig verheisungsvoll, so entschlossen wir uns kurzerhand wieder kehrt zu machen, statt uns noch weiter in die Schweiz vorzuwagen.

Also zurück zum parallel verlaufenden Passo di San Bernado und ein Runde um die oberitalienischen Seen. Kaum den Pass überfahren wurde es wieder sonnig und zunehmend wärmer. So war die Tour zwar komplett anders als geplant aber trotzdem schön!

Campo - Chiavenna - Splügenpass - Splügen - Hinterrhein - Passo di San Bernardo - Cabbiolo - Bellinzona - Mezzovico - Lugano - Porlezza - Menaggio - Domaso - Nuovo Olonio - Campo

Tagestour / Campo - GoogleEarth KMZ

Direkter Blick abwärts an der Südflanke des Splügenpasses:

 

 

05.08.2006 (Sa) - 323,73km - 5h20:33 - Ø65,58km/h

Am folgenden Tag war unsere Zeit auch leider schon vorbei.... die Rückreise nach München stand an! Das Wetter lies uns auch am Abreisetag nicht im Stich.... schön sonnig gings los!

 Blieb natürlich nicht so, aber schlimmer Regen blieb uns diesesmal erspart! :-)

Campo - Chiavenna - Molajapass - St. Moritz - Zernez - Scuol - Stuben - Prutz - Pillerhöhe - Imst - Fernpass - Ehrwald - Garmisch-P. - Wolfratshausen - Pullach - Grünwald

So kam auch endlich noch einmal die Kamera zum Einsatz, zu sehen gibt es die Fahrt nach Zernez (5:11min - 21,2MB) und die Pillerhöhe (13:04min - 52,9MB). 

Von Campo zurück nach München - GoogleEarth KMZ

Im Ober-Engadin: 

 

=> 1870,16km

 

Legende:

Die angegebene Fahrzeit und Durchschnittsgeschwindigkeiten sind Daten meines digitalen Fahrradtachos (Sigma BC1200). Es sind reine Fahrdaten, also sind keine Pausen bzw. Fahrstopps (z.B. rote Ampel) enthalten!

Bei den unterstrichenen Wegpunkte handelt es sich um Pässe.

Friday,Jun 22 2007, 10:08:26 AMAlpentour August 2004

Tagebuch der Alpentour im August 2004

Im August 2004 ging es dann noch einmal los, diesesmal wieder mit Frank B. nach bewährtem Konzept: Moppeds in den Bulli und ab nach München.

Diesesmal war unser Ziel die französischen Alpen.

Hier sind die Fotos der gesamten Tour -> Bilder <- 


20.08.2004 (Fr) - 364,31km - 6h07:05 - Ø60,62km/h

Los ging es bei wechselhaftem Wetter mit dem Etappenziel Schweiz. irgendwo im Appenzeller Land wollten wunser erstes Quartier aufschlagen.

Die Route: 

Grünwald - Straßlach - Hohen-Schäftlarn - Starnberg - Weilheim - Füssen - Pfronten - Grän - Oberjoch - Sonthofen - Fischen - Riedbergpass - Balderschwang - Hittisau - Alberschwende - Dornbirn - Götzis - Oberriet - Appenzell - Urnäsch - Schwägalppass - St.Johann - Wattwill - Ricken - Kaltbrunn - Reichenburg - Siebnen - Sattelegg - Willerzell

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)

Auf dem Riedberg: 

 

 

 
21.08.2004 (Sa) - 394,79km - 6h38:18 - Ø60,30km/h

Unsere Tagestour führte uns zu den ersten großen Alpenpässen, darunter auch Klassiker wie den Furkapass. War zwar auch wieder etwas Wechselhaft, aber im großen und ganzen war das Wetter ganz gut. 

Die Route: 

Willerzell - Oberibergpass - Schwyz - Altdorf - Wassen - Andermatt - Furkapass - Ulrichen - Nufenpass - Airolo - St. Gotthard Pass - Andermatt - Oberalppass - Disentis - Chur - Bad Ragaz - Mels - Näfels - Siebnen - Sattelegg - Willerzell

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)

Das berühmte Hotel Belvedere am Furkapass (über den schon James Bond in "Goldfinger" fuhr... damals noch eine staubige Piste):


 


22.08.2004 (So) -  333,96km - 5h50:00 - Ø59,32km/h

Der folgende Sonntag sollte und weiter nach Frankreich bringen. Als Ziel suchten wir uns Charmonix aus. Die Route dorthin führet uns noch einmal über einige Schweizer "Klassiker". Das Wetter spielte auch zusehends mit und es wurde immer sonniger und auch wärmer!

In Charmonix angekommen fanden wir einen Campingplatz in Les Bessons, von dem man direkt auf die Ausläufer eines MontBlanc-Gletschers (Glacier des Bossons) blicken konnte. Was für ein Panorama!

Die Route: 

Willerzell - Oberibergpass - Schwyz - Altdorf - Wassen - Sustenpass - Innerkirchen - Grimselpass - Gletsch - Ulrichen - Lax - Brig - Sierre - Sion - Martigny - Col de la Forclaz - Col de Balme - Col des Montets - Charmonix/Les Bossons

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)

Blick von der Abfahrt des Grimselpasses auf den ort Gletsch im Tal, auf der anderen Seite steigt der Furkapass hinauf: 

 

 

23.08.2004 (Mo) - 476,77km - 8h07:27 - Ø59,49km/h

Mit herrlichem Sonnenschein begann der neue Tag. Unsere Tagestour sollte uns gleich zu einigen der bekanntesten französischen Pässe führen, darunter der höchste (wirkliche) Alpenpass überhaupt, den Col de Iseran und "Tour de France"-Klassiker wie den Col du Galabier oderde Col de la Madeleine.

Die Fahrt begann allerdings mit der Fahrt durch den fast 12km langen Mont-Blanc-Tunnel mit Marschtempo 60. Ist schon krass, eine Viertelstunde nur geradeaus durch die enge Dunkelheit zu tuckern. Im Gegensatz zu den meisten kürzeren Zwischentunnel an Pässen ist es hier nämlich ziemlich warm drinnen.

Schnell merkten wir, dass die französischen Alpen anders sind als unsere bisher besuchten Berge in Österreich und auch Italien. Alles ist eine Nummer gewaltiger hier, in der Höhe deutlich unwirtlicher... häufig fährt man oberhalb der Baumgrenze durch Geröll und Steinwüsten. Dazu an allen Ecken mächtige, schneebedeckte 4000er im Blickfeld.... Absoluter Hammer!

Die Route: 

Charmonix/Les Bossons - Courmayeur - La Thuile - Col du Petit S.Bernard - Seez - Val d'Isere - Col de Iseran - Bramans - Modane - St. Michel - Col du Telegraphe - Valloire - Col du Galabier - Col du Lautaret - La Grave - Le Bourg d'Oisans - Allemond - Col du Glandon - St. Etienne - Col de la Madeleine - Bonneval - Albertville - Flumet - St. Gervais - Charmonix/Les Bossons

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)

Oben auf dem Galabier: 


 

 

24.08.2004 (Di) - Regentag in Charmonix

Am Folgetag holte uns dann noch einmal das schlechte Wetter ein. Wir verbrachten den Tag dann touristenmäßig in Charmonix und setzten uns später am Campingplatz unter das Vordach einer Blockhütte neben unserem Zelt, welche unbenutzt war. So war es trotz der schlechten Ausgangslage doch noch ein netter Tag.

Die Wolken hingen teilweise bis zu uns ins Tal herab:


 

25.08.2004 (Mi) - 357,21km - 6h11:56 - Ø62,62km/h

An diesem Tage stand wieder ein Transit weiter Richtung Süden auf dem Programm. Es ging durch herrliche Berglandschaften und zunehmend auch durch immer mehr Schluchten (Gorges). Das ist ein weiterer Unterschied zu den uns vorher bekannten Alpen.... unglaublich viele, teilweise extrem enge Schluchten!

Des weiteren wurde es im Flachland zunehmend mediteraner und auch entsprechend wärmer, ein noch krasser Unterschied also, wenn es über die hohen Pässe geht!

Die Route:

Charmonix/Les Bossons – St. Gervais – Albertville – Aiton – La Rochette – Theys – Tencin – Grenoble – Vizille – Corps – Col du Festre – Gap – Espinasses – Barcelonette

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)

Wunderschönes Panorama unterwegs (Lac de Laffrey): 

 

 

 

26.08.2004 (Do) - 447,90km - 8h04:48 - Ø57,01km/h

Am ersten Tag von unserer neuen Basis aus wollten wir gleich den grandiosen Grand Canyon de Verdon  umrunden. Wie sich im Laufe der Tour herausstellen sollte, haben wir uns da gehörig mit dem Umfang vertan, zudem fuhren wir südlich aus unseren Karten "heraus", so dass wir uns nach der Umfahrung diese phantastischen Schlucht (die größte Europas) doch etwas orientierungslos waren. Plätzlich fanden wir uns an einer Kreuzung wieder, wo es nur noch 50km bis Nizza waren! :-o

Naja... irgendwann fanden wir unseren Weg wieder doch die Zeit lief uns inzwischen weg. Auf dem Rückweg wollten wir dann von St.Martin aus statt des schon gefahrenen Col de la Coyolle den Col du Champs vorziehen, doch irgendwie funktionierte das nicht. Wir fuhren lustig hinaus und folgten der Straße... irgendwann ging es wieder runter, was uns schon etwas verwunderte. Nach einer guten halben Stunde kamen wir genau an der Kreuzung in St.Martin raus, an der wir abbogen! Wir wissen bis heute nicht, wo wir die Abfahrt zum Pass verpasst (haha!) haben.... eigentlich ging es die ganze Zeit nur diese eine Straße entlang! So blieb uns nichts anderes, als wieder über den Coyolle zu fahren, was uns keine sonderlich tolle AUssicht versprach. Inzwischen war es nämlich schon ziemlich am Dämmern und wir hatten beide noch vor Augen, dass die Passstraße nicht gerade durch Qualität überzeugt und schon gar nicht mit Seitensicherungen glänzte! Größtenteils gibt es keine Randsicherung, oft nicht mal eine durchgehende Begrenzungslinie! So fuhren wir also im Dunklen über diesen Pass, teilweise im Schritttempo, aber lieber spät zum Zelt kommen als flott über die Böschung gehen. Naja, haben es heile geschafft... Dummerweise hatte kein Laden mehr auf, so mussten wir auch noch auf unser Ankommbier verzichten! Und an keinem anderen Tage hätte es so gut geschmeckt wie an diesem Tage! So blieb nur der Sprung unter die Dusche und ab in die Falle....

Die Route:

Barcelonette - Col de la Coyolle - St. Martin - Guillaumes - Enriez - Col des Toutes Aures - Vergons - Castellane - La Palud - Moustiers - Aiguines - Comps - Montferrat - Figanieres - Callas - Col du Bel Homme - La Bastide - Col de Valferiere - St. Auban - Entrevaux - Beuil - Guillaumes - St. Martin - (fast!) Col du Champs - St. Martin (!) - Col de la Coyolle - Barcelonette

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)

An der nördlichen Straße um den Grand Canyon de Verson: 

 

 

27.08.2004 (Fr) - 200,46km - 3h40:33 - Ø56,20km/h

Nach dem Höllentrip vom Vortag sollte diese Tagestour deutlich mehr Entspannung bringen, so wurde die Route bewusst deutlich kürzer gewählt! Wir wollten den höchsten befahrbaren "Alpengipfel" erklimmen (den Col de la Bonette mit 2802m, der eine Schleife um einen Berggipfel ist, knapp 80m oberhalb des eigentlichen Passes) und dann lässig und zeitig wieder ankommen.

Unterwegs lernten wir während einer Pause jemanden aus dem Schwarzwald kennen - ich habe inzwischen den Namen vergessen, peinlich - der wegen des schlechten Wetters in der Heimat nicht mit dem Mopped da war sondern mit seinem Cabriolet. Schnell kamen wir ins Gespräch und wie sich herausstellte, wohnten wir im gleichen Ort und er schien auch noch ein absoluter Kenner der Gegend zu sein. So verabredeten wir uns zum gemeinsamen Abendessen und tauschten Telefonnummern aus.

Ehrlich gesagt wussten wir anfangs nicht, ob er wirklich so ein "Experte" war oder einfach nur ein Dummschwätzer, aber dieser Zweifel sollte an dem Abend rasch verfliegen!

Die Route:

Barcelonette - La Sauze - Super Sauze - Jausier - Col de La Bonette - Col de Resteford - La Pra - St. Etienne - Isola - Isola 2000 - Col de la Lombarde - Sambuco - Argentera - Col du Larche - Jausiers - Barcelonette

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)

Auf dem "Dach" der asphaltierten Alpen: 

 

 

28.08.2004 (Sa) - 397,33km - 6h51:48 - Ø59,52km/h 

An diesem Tage stand die erste Etappe unserer Rückreise auf dem Programm, wir entschlossen uns bis zum Lago Maggiore zu fahren. Wieder ein ordentlicher Ritt, aber pures Urlaubsfeeling am Ziel. Warm, sonnig, überall Urlauber in Badesachen und Strandlook. 

Die Route:

Barcelonette - Jausier - Col de Vars - Guillestre - Arvieux - Col d’Izoard - Briancon - Col de Gimont - Cesena - Oulx - Susa - Bussoleone - Almese - Col de Colombardo - Viu’ - Lanzo Torinese - Salassa - Ivrea - Biella - Gattinara - Arona

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)

Oben auf dem Col d'Izoard: 

 

 

29.08.2004 (So) - Ruhetag

Nach den zahlreichen Kilometern der letzte Tage gönnten wir uns noch einmal eine Pause. Die alternative wäre gewesen, noch eine weitere Zwischenstation bis München einzulegen, da der restliche Weg noch ziemlich beachtlich war. Aber wir blieben und genossen einen schönen sommerlichen Tag am wunderschönen Lago.

Ein Blick vom Ufer aus (allerings vom Folgetag bei der Rückreise):


 

30.08.2004 (Mo) - 520,27km - 8h09:35 - Ø64,95km/h

Die (lange) Rückfahrt teilten wir uns ein: Zuerst schön durch die Berge das Rheintal entlang und dann an ab Bodensee über die Autobahn bis München. Besonders reizvoll war dabei die Via Mala, wo sich der Hinterrhein tief in den Felsen gefressen hat! Je näher wir Deutschland kamen, desto schlechter wurde auch das Wetter wieder. Ab Lindau gings dann über die BAB, teilweise im Regen.... egal!

Kurz vor der Münchner Stadtgrenze (wir fuhren gerade von der Autobahn) bemerkte Frank einen Plattfuß hinten an seiner BMW. Wir fuhren langsam bis zur nächsten Tankstelle.... ein kleines, spitzes, Metallteil hat sich schön durch das Gummi gebohrt! Leider war das Loch zu groß, so dass der ReifenPilot es nicht abdichten konnte. So ließen wir die Maschine samt Gepäck an der Tankstelle zurück und fuhren mit meinem Bock gemeinsam zu unsere "Basis" nach Grünwald, tauschten die Maschine mit Franks Bulli und holten die BMW ab.

Etwas viel hin und her, aber im Prinzip hatten wir Glück, dass dieses Maleur erst so kurz vor dem Ziel passierte. Also trotz Panne ein versöhnlicher Abschluss!

Die Route:

Arona - Sesto Callende - Angera - Laveno - Luino - Bellinzona - Roveredo - Passo del San Bernadino - Splügen - Via Mala - Thusis - Chur - Landquart - Buchs - Altstätten - St. Margarethen - Bregenz - Lindau - BAB München - Grünwald

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)

In der Via Mala, ein Treppe hinunter zum Rhein: 

 

 
=> 3493km

 

Legende:

Die angegebene Fahrzeit und Durchschnittsgeschwindigkeiten sind Daten meines digitalen Fahrradtachos (Sigma BC1200). Es sind reine Fahrdaten, also sind keine Pausen bzw. Fahrstopps (z.B. rote Ampel) enthalten!

Bei den unterstrichenen Wegpunkte handelt es sich um Pässe.

 

 

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Friday,Jun 22 2007, 09:02:24 AMAlpentour Juni 2004

Tagebuch der Alpentour im Juni 2004

Die zweite Alpentour, diesesmal mit Tommy R. und Uwe K.

Anreise für Tommy und mich war mit dem Autozug von Dortmund (bzw. Tommy von Düsseldorf) nach München. Dort trafen wir uns mit Uwe und fuhren in die ersehnten Berge!

Zum Fotoalbum von der gesamten Tour geht es hier entlang: -> Bilder <-

Bei der Verladung am Autozug-Terminal in Dortmund (inzwischen leider geschlossen):


 

17.06.2004 (Do) - 322,60km (Daten durch Routenplaner rekonstruiert)

Am ersten Tag wollten wir bis Bürs zu österreichischen Arbeitskollegen von Tommy und Uwe. Dummerweiser lief der Tag nicht so wie geplant. Nach etwa 150km stürzte Tommy in einer Kehre im Namlos-Tal (Tirol) und brach sich dabei das rechte Schlüsselbein! Nachdem der Krankenwagen ihn eingesammelt hat fuhren wir hinterher nach Reutte ins Spital. Nach der Verarztung gings für Uwe und mich nochmal nach Namlos, um Tommys Maschine bei einem Bauern unterzustellen. Das Mopped hat relativ wenig abbekommen, die dicke Gepäckrolle hat viel Schaden verhindert.

So nahmen wir unsere ersten Pässe auf ungeplante Art und Weise: Uwe und ich nur zu Zweit und Tommy im Taxi. ;-)

Die Route: 

München - Starnberg - Oberau - Reutte - Bichlbach - Namlos - (Unfall -> Reutte - Namlos - ) Stanzach - Warthe - Lech - Flexenpass - Dalaas - Bludenz - Bürs

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ) 

Die Erstversorgung der Krankenwagenbesatzung: 

 

 

18.06.2004 (Fr) - 273,37km - 4h52:24 - Ø57,99km/h

Nach einer (trotz allem) netten Feier am Abend trennten sich dann unsere Wege: Tommy lies sich zum Bahnhof nach Bludenz bringen um heimwärts zu fahren und Uwe und ich machten uns auf den Weg zu unserem ersten Tagesziel, einen Campingplatz in der Nähe von Edolo. Bei den ersten höheren Pässen bemerkten wir schnell die frühe Saison, es lag noch sehr viel Schnee oben auf den Passhöhen!

Nach eine kleiner Pause im Tal bei Livigno dann der nächste Schreck: Uwes TRX mochte nicht mehr starten! Bis zum Anschlaten der Zündung war alles OK, bei drücken auf den Starter war dann Ende... alle Lampen aus. Außerdem "verklemmte" sich das Hauptrelais, so dass zunächst nichts mehr ging. Nach einigen kleinen Schlagen auf den "Hinterkopf" lies das relais wieder los, aber ein erneuter Versuch kam zum gleichen Ergebnis: Alles wieder aus. So belebten wir das Releais erneut und beschlossen, den Bock eben anzuschieben, was auch reibungslos funktionierte.

Wieder fahrend waren wir gleich so motiviert, dass wir unser Augenmerk überwiegend auf der kurvige Fahrbahn lag und weniger auf die Schilder neben der Straße! Im letzten Moment sah ich Hinweis auf die kommende Grenze, so dass ich hinter der nächsten Kurve so gerade noch passend bremsen konnte! Uwe bekam das wohl nicht mit, so dass er schön mit Tempo die Grenzstation auf der falschen Fahrbahn passierte! Das fanden die Grenzschützer nicht so witzig, so bekamen wir (Uwe kam dann doch nach einer Wendung zurück) nach einer kompletten Papierkontrolle einen kleinen Vortrag über die Regeln im schweizer Straßenverkehr gehalten! ;-)

Die inzwischen bekannte Startprozendur der TRX wiederholten wir noch einmal beim Tanken, diesesmal direkt (!) an einer Tankstelle an der schweizerischen/italienischen Grenze! Der Witz dabei.... für das Anrollen musste Uwe die Grenze passieren, so erklärten wir den Staatsschützern vorher den Sachverhalt, so dass Uwe tempoaufnehmend über die Grenze rollen konnte um seinen Bock kurz danach wieder in Betrieb zu nehmen!

In Tirano suchten wir dann eine kleine Werkstatt auf, der (nur italienisch verstehende) Mechaniker erkannte das Problem aber sofort und schraubte die Masseleitung an der Batterie wieder richtig fest! OK, lieber einmal wie die letzten Deppen dastehen als ein wirkliches Problem zu haben!

Die Route:

Bürs - Feldkich - Vaduz - Balzers - Landquart - Schiers - Klosters - Davos - Flüelapass - Zernez - Livigno (E-Problem/Uwe) - Livignopass - Poschiavo - Tirano (Werkstatt) - Aprica - Apricapass - Cortena Golgi (Edolo)

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ) 

Oben auf dem Flüelapass: 

 

 

19.06.2004 (Sa) - 220,50km - 4h36:04 - Ø53,61 km/h

Den folgende Tag drehten wir eine Runde um die örtlichen Pässe, dabei sollte es wieder hoch hinaus gehen! Im Laufe der Nordost-Rampe des Stilfserjochs fing es dann an zu Regnen. Dieser Regen ging immer mehr in Schnee über, als wir mehr und mehr Höhe gewannen. 

Auf der Passhöhe angekommen entschlossen wir uns, den Niederschlag bei einem wärmenden Kaffee im Tibethaus abzuwarten. Es war auf der Passhöhe schon auffällig leer, nichts zu sehen von der üblichen Kirmes! Naja, der Schnee wurde nicht wirklich weniger und nachdem wir der Wirtin noch halfen, ein vom starken Wind aufgewehtes Fenster wieder zu schließen entschlossen wir uns, lieber in die regenklamotten zu springen und vom Berg herunter zu kommen!

Die Route:

Edolo - Poja - Passo di Gavia - Bormio - Umbrailpass - Tubre - Prato allo Stelvio - Stilfserjoch - Bormio - Sernio - Tirano - Apricia - Apricapass - Cortena Golgi (Edolo)

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)  

Schneesurm auf dem Stelvio (da noch recht schwach): 

 

 

20.06.2004 (So) - Regentag in Edolo

Der Tag begann, wie der letzte aufhörte... nass und regnerisch. So entschlossen wir uns einen Touristentag in Edolo zu verbringen, mit Capucciono auf der Piazza usw.

Als wir am Nachmittag wieder zum Campingplatz zurück kamen, erfuhren wir von unseren Nachbarn, dass das Stilfserjoch auch heute noch geöffnet war... allerdings lag oben etwa 20cm Neuschnee, was gerade mit hochmotorisierten Rennmaschinen nur bedingt Spaß macht. Da war der Tag davor wohl noch die besser Wahl. ;-)

Urnenwand auf dem Friedhof von Edolo:


 

21.06.2004 (Mo) - 273,49km - 4h30:09 - Ø61,75km/h

Der nächste Tag diente zum Transit in die Dolomiten. Wir suchten uns einen größeren Campingplatz in Cortina aus, der letzte war doch etwas klein und auch zu weit vom Ort entfernt.

Beim Wetter harten wir zumindest etwas mehr Glück. War zwar überwiegend bedeckt, aber zumindest blieb uns richtiger Regern erspart! Vor den Wolken her fuhren wir den Giaupass hinauf um oben zu erfahren, wie schnell sich das Wetter in den bergen ändern kann. Man konnted en Wolken zusehen, wie sie langsam den Pass "hochkrochen" und irgendwann über den Kamm schwappten. Das war für uns auch der Zeitpunkt, schnell wieder aufzusatteln und runter vom Berg! ;-)

Die Route:

Edolo – Passo di Tonale – Cles – Tuenno – Denno – Mezzolomardo – Lavis – Albiano – Sover – cavalese – Tresaro – Predazzo – Moena – Passo S. Pellegrino – Caviola – Selva di Cadore – Passi di Giau – Procol – Cortina d'Ampezzo

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)  

Passhöhe Giau, die Wolkenwand kommt gerade im Hintergrund an: 

 

 

22.06.2004 (Di) - 386,06km (nicht mehr Daten, da nach etwa 181km Reset des Tachos)

Dieser Tag stand ganz im Zeichen der zahklreichen Pässe vor Ort. Nirgends in den Alpen ist die "Passdichte" höher, es geht in einer Tour rauf und runter und gleich wieder rauf (heisst ja nicht umsonst z.b: Sella-Runde)! Leider spielte das Wetter wieder nich so ganz mit. Direkt vor der Auffahrt zum Passo Pordoi holte uns der Regen wieder ein. Als es im Tal vorbei war, fuhren wir (hoffnungsvoll, aber trotzdem in Regensachen) los.... leider blieb die Regenwand am Berg hängen, so war auch meine 2. Fahrt über den Pordoi (wie im Jahr vorher auch) wieder eine Regenüberquerung.

In Cortina selbst bemerkten wir wieder die Vorsaison. Das Campingplatzrestaurant (extra bei der Wahl des Platzes drauf geachtet!) hatte noch geschlossen und im Ort selbst überwiegte die hochpreisige Gastronomie. Wir stzten uns nichtsahnend in einen gepflegten Esstempel (allein die vielen verschiedenen Getränkegläser hätten uns abschrecken müssen!) und dann schlichen wir uns klammheimlich wieder raus, nachdem wir einen Blick auf die Karte geworfen hatten... bei etwa 40€ ging es los!

In einer Nebenstraße fanden wir dann doch noch ein Pizzaria (Hotel Panda?!) in unsere Preisklasse! ;-)

Die Route:

Cortina d'Ampezzo - Passo di Falzarego - Passo Pordoi - Passo di Sella - Grödnerjoch - La Villa - Pederoa - Longega - Furkel Sattel - Valdaora - Toblach - S.Candido - Kreuzbergpass - Padola - Passo S. Antonio - Auronzo - Passi Tre Croci - Cortina d'Ampezzo

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)  

Grandiose Felswand am Sellapass:


 

23.06.2004 (Mi) - 344,51km - 4h45:27 - Ø73,38km/h

Diesen Tag nutzen wir wieder, um unsere Basisstation zu verlegen. Da weder Uwe noch ich bisher im nördöstlichen Alpenbereich waren machten wir uns auf den Weg in die Steiermark. Unser Ziel lag nördlich der Niederen Tauern, von wo wir schnell südlich nach Kärnten kommen konnten. Die Fahrt dorthin war eher ernüchternd. Es waren fast durchgängig Bundesstraßen, wo es neben dem Tempolimit und Überholverbot auch jede Menge LKWs gab. Alternative, kleine Straßen durch die Berge waren auf der gesamten Strecke nicht zu finden.

Naja, unser Campingplatz lag hübsch an einem See und das Wetter war tagsüber auch viel freundlicher. Wir bauten unser Zelt nah am Seeufer auf und widmeten uns dann der Körperpflege. Schon vorher sahen wir oben an den Bergen nördlich dunkle Gewitterwolken aufziehen, als wir dann unter der Dusche waren brach das Unwetter über uns herein. ich konnte unter der Dusche das Rauschen des Regens hören!

Als er aufgehört hatte bekamen wir dann am Zelt den Schock...  Unser Stoffhaus stand in einer kleinen Senke (hatten wir vorher nicht wirklich gesehen), die sich durch den starken Regen in eine kleinen Teich verwandelt hatte! Da das Zelt vorher häufiger auf steinigem Boden stand hatte es anscheinend deshalb inzwischen kleine Löcher im Boden. Mein schwerer Tankrucksack drückte sich nach unten und so "sprudelte" fröhlich Wasser ins innere. Zum Glüc kwaren wir relativ schell da, so dass nur wenige Sachen wirklich Nass wurden, mein Schlafsack (unterer Hälfte) gehörte leider dazu.

Nach Rücksprache der Besitzer konnten wir in einem Abstellkammer/Garage übernachten. Die Wetteraussichten für die nächsten 3 Tage war auch überaus lausig, so entschlossen wir noch am Abend am nächsten Tag die Tour abzubrechen und direkt nach Hause zu fahren!

Die Route:

Cortina d'Ampezzo - Toblach - S.Candido - Tessenberg - Kartitschsattel - Untertillach - Kötschach - Waidach - Greifenburg - Spittal - Katschberghöhe - St.Michael - Mauterndorf - Radstädter Tauernpass - Radstadt - Schladming - Stainach - Aigen

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)  

Da war das Zelt noch trocken... 

 

 

24.06.2004 (Do) - 859,47km - 8h51:36 - Ø97,95km/h

Unsere Fahrt führte uns zunächst Überland bis Passau und dann auf die Autobahn. Am nächsten Zwischenhalt trennten sich unsere Wege dann. Uwe konnte wegen seiner Halbschale deutlich höheres Dauertempo fahren als ich komplett ohne Verkleidung und so machte es keinen Sinn, dass er die ganze Zeit auf mich warten sollte.

Ach ja: Die Hälfte des Ticketpreises bekam ich noch von der bahn zurück... immerhin. ;-)

Die Route:

Airgen - Pürgg - Bad Aussee - Bad Ischl - Gmünden - Ried - Passau - Regensburg - Nürnberg - Bamberg - Schweinfurt - Kassel - Paderborn - Bielefeld

Hier die Tagestour - GoogleEarth (KMZ)  

 

=> 2662 km

 

Legende:

Die angegebene Fahrzeit und Durchschnittsgeschwindigkeiten sind Daten meines digitalen Fahrradtachos (Sigma BC1200). Es sind reine Fahrdaten, also sind keine Pausen bzw. Fahrstopps (z.B. rote Ampel) enthalten!

Bei den unterstrichenen Wegpunkte handelt es sich um Pässe.

 

 

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Friday,Jun 22 2007, 08:51:44 AMAlpentour August 2003

Tagebuch der Alpentour im August 2003

Bei diversen Tagestouren kamen wir irgendwann mal auf das Thema Alpen und urlaub. Schnell waren wir uns einig, dass sowas auch mal anstehe! Frank fährt einen T4-Bulli, der sich als Moppedtransporter (im Crosserbereich) schon bewährte und hat einen guten Freund, dessen Mutter in Grünwald bei München wohnt (wo der Wagen stehen bleiben kann). Somit ist der Plan schnell gefasst und nach einer kleinen Planungsphase hatten wir uns auf Zeit (2 Wochen im August) und Ziel (österreichischen Alpen, Dolomiten und die nördliche Toskana) geeinigt.

Es konnte also losgehen: Am 11.08.2003 (So) fuhren wir vormittag in Bielefeld los und kamen am frühen Abend in München an. Die Moppeds also ausgeladen, noch was Essen gehen und ein paar Bierchen gekauft und schnell den Transporter in ein Wohnmobil verwandelt. Am nächsten Morgen sollte es ja zeitig losgehen!

 

11.08.2003 (Mo) - 314,94km - 5h23:40 - Ø59,83km/h 

Als erstes Ziel für ein "Basislager" haben wir uns Nassereith in Tirol ausgesucht. Von dort konnten Tagestouren in eigentlich jede Richtung starten. Wir fanden einen netten, kleinen Familien-Campingplatz, der sogar einen Pool hatte. 3 Nächte blieben wir hier.


Pause unterwegs am Walchensee und später auf unserem Campingplatz:

  
 

Die Route: Grünwald - Mittenwald - Leutasch - Zirl - Kühtaisattel - Imst - Fernpass - Namlos-Tal - Stauzach - Klimm - Hahntenjoch - Nassereith

Das ganze noch für GoogleEarth (KMZ)

Streckenprofil: 

 



12.08.2003 (Di) - 339,77km - 6h02:11 - Ø57,12km/h 

Die erste Tagestour von Nassereith aus führte uns u.a. über die sehr schöne Piller Höhe, der Kaunertaler Gletscherstraße (bis auf 2750m!) und der (mautpflichtigen) Silvretta Hochalpenstraße. 

Der "Gacher Blick" aufs Inntal und die Westflanke der Silvretta Hochalpenstraße:

  

Die Route: Nassereith - Wenns - Piller Höhe - Kaunertaler Gletscherstraße - Landeck - Silvretta Hochalpenstraße - Schrunz - Bludenz - Arlbergpass - Landeck - Imst - Nassereith 

Hier für GoogleEarth (KMZ) 

Streckenprofil: 

 

 

13.08.2003 (Mi) - 342,10km - 5h51:31 - Ø59,29km/h

An diesem Mittwoch stand die 3-Länder Tour an, die und aus Österreich heraus durch Italien und die Schweiz führen sollte. Außerdem fuhren wir noch in die "Sonderzoll"-Zone Samnaun (Schweizer Staatsgebiet, aber nur von Österreich aus zu erreichen)... dieses bestand aber im Prinzip nur aus Geschäften und Tankstellen.

Unter anderem ging es in dieser "Königsetappe" über das Stilfserjoch, welches oberhalb von 54 Kehren auf knapp 2760m Höhe liegt. Das Tagesmotto in diesem Hitzesommer war grundsätzlich: Zeitig auf und schnell hoch hinaus!

Blick ins Samnauner Tal und auf die Nordostflanke des Stilfserjochs:

 Blick ins Tal Stilfserjoch

Die Route: Nassereith - Imst - Landeck - Samnaun - Reschenpass - Mals - Stilfserjoch - Umbrailpass - Ofenpass - Zernez - Schuls - Martina - Landeck - Imst - Nassereith

Das Ganze für GoogleEarth (KMZ)

Streckenprofil: 

 


 
14.08.2003 (Do) - 298,83km - 5h43:34 - Ø53,10km/h

An diesem Tag stand unser erster Quartierswechsel an, es sollte weiter in die Dolomiten gehen. Der Tag begann eigentlich wie üblich, sonnig und heiß. Während der Überquerung des Jaufenpasses kamen wir aber in ein Gewitter, welches sehr schnell heftiger wurde und auch direkt auf unserer Route lag. So machten wir auf der Passabfahrt an einem Gasthof eine Zwangspause. Das Gewitter ging, der Regen blieb... also in die Regenkombis und weiter, wir hatten ja noch ein Ziel zu erreichen!

Auf dem Rest der Strecke gabs mal schwächeren, mal stärkeren Regen, auf dem Pordoi-Pass war dieser sinnflutartig! Außerdem sind die Temperaturen dramatisch abgestürzt... losgefahren bei guten 25° und angekommen bei nur noch 8°C!

Der erste angepeilte Campingplatz in Canazei war leider voll, so fanden wir dann in der Nähe von Pozza di Fassa noch ein Plätzchen.

Auf dem Timmelsjoch und unsere neue Basis.... ganz im Trüben und weit weg von der Hitze der Vortage:

 Timmelsjoch Unsere neue Basis

Die Route: Nassereith - Imst - Oetz - Timmelsjoch - St. Leonard - Jaufenpass - Sterzing - Bruneck - S. Martino - S. Vigilio - Lougeda - Corvara -  Passo di Campolongo - Passo Pordoi - Canazei - Pozza di Fassa

Die Strecke bei GoogleEarth (KMZ)

Streckenprofil: 

 


 
15.08.2003 (Fr) - 114,00km - 2h31:15 - Ø46,58km/h   

Nach einer richtige Schlotternacht, wir hatten ja nur die sehr dünnen Hochsommer-Schlafsäcke dabei, Startete dieser Tag nicht wirklich schöner als der letzte aufhörte. Zumindest regnete es nicht mehr, feucht war nach den Sturzregen des Vortages trotzdem noch alles, vor allem auch unsere Stiefel und Handschuhe.

Egal, ich hatte noch Ersatzhandschuhe dabei und es kam die nächst festen Schuhe zum Einsatz. Da weder wir noch unsere Ausrüstung in optimaler Verfassung waren, entschlossen wir uns zu einer kürzeren Runde: Es sollte einmal um die Sella-Runde gehen. Im Laufe des Tages heiterte es zunehmend auf und als wir später wieder am Campingplatz ankamen, war es sogar wieder sonnig.

Auf dem Sellajoch und an unserer Basis:

 Sellajoch Auf dem Campingplatz
 

   
Die Route: Canazei - Sellajoch - Grödnerjoch - La Villa Stern - Passo di Valparola - Passo Pordoi - Canazei - Pozza di Fassa

Und das ganze für GoogleEarth (KMZ)

Streckenprofil: 

 


 
16.08.2003 (Sa) - 249,26km - 5h13:17 - Ø48,96km/h

Ein weiterer Transittag stand auf dem Programm, es sollte weiter bis zum Gardasee gehen. Unterwegs in der Nähe von Trento mussten wir an einer Automaten-Tankstelle die Fässer nachfüllen. Eigentlich unspektakulär... aber das sollte sich am Ziel noch ändern.

Bis in die Nähe des Gardasees war die fahrt nett, dann begann das Verkehrschaos.... vor allem viele Autofahrer aus Deutschland wollten es nicht einsehen, dass man in Italien mit dem Motorrad üblicherweise an Autokolonnen vorbei fährt! So wurden wir des öfteren mal vom Gegenverkehr aufs Korn genommen. Die gesamte Uferstraße bestand eigentlich nur aus einer Blechkolonne und inzwischen waren die Temperaturen wieder auf das vorher bekannte Maß geklettert.

Also wir endlich in Peschira ankamen dann der Schreck: Mein Portemonnaie war verschwunden.... ich hatte es (nach kurzer Überlegung) an der oben besagten Tankstelle liegen gelassen! Mit Hilfe der (einigermaßen deutsch und englisch sprechende) netten jungen Frau von der Rezeption wurde noch wild herum telefoniert...  brachte nur leider nichts.

Also nach dem Einchecken noch bei den örtlichen Carabinieri vorbei um den Verlust zu melden und einen entsprechenden Wisch zu bekommen, falls ich mal in eine Kontrolle komme.

Panorama unterwegs und Blick auf den Gardasee (Gegenlicht, das Wetter war perfekt!):

  Gardasee

Die Route: Pozza di Fassa - Moena - Predazzo - Cavalese - Molina - Valda - Lavis - Trento - Sardagna - Mt. Bondone - Cimone - Aldeno - Nomi - Castellano - Varano - Torbole - Malcesine - Riva di Garda - Peschiera

Das alles für GoogleEarth (KMZ)

Streckenprofil: 

 


 
17.08.2003 (So) - 286,40km - 5h23:38 - Ø54,43km/h

Da uns die Fülle auf den Straßen am Anreisetag schon abschreckten (Haupturlaubszeit in Italien) beschlossen wir, gleich weiter zu fahren. Die anfängliche Hitze war wieder vollends da, nur das wir ihr diesesmal nicht in die Höhe entfliehen konnten. Was bleibt? Ach ja... die Po-Ebene ist wirklich nur öde zu druchfahren!

Impressionen unterwegs: 

  
 

Die Route: Peschira - Valeggio - Montova - Suzzara - Reggio Emilia - Castelnovo - Mt. Fiorino - Passo di Cerreto - Fivizzano - Rometta - Tendola - Carrara - Massa - Viareggio

Wieder für GoogleEarth (KMZ)

Streckenprofil:



 
18.08.2003 (Mo) - 281,54km - 5h48:41 - Ø49,55km/h

Zeit für zwei Tagestouren sollten wir in der wunderschönen Toskana haben. Die erste Runde sollte von unserer Basis in Viareggio am Meer in das nördöstliche Bergland gehen. Einstieg dazu war das wunderschöne Lucca.

Es war eine traumhafte Runde! Malerische kleine Dörfchen in sanften Hügel und einsame, kleine Sträßchen die wirklich km-lang nur aus Kurven bestanden.Strecken, die sich hinter denen in den Alpen wirklich nicht verstecken müssen. Das einzige Problem war im Prinzip die Hitze, die Temperaturen näherten sich tagsüber der 40°-Marke.

Impressionen unterwegs - malerische Orte und traumhafte Kurven:

 Ort in der Toskana 


Die Route: Viareggio - Luca - Piaggori - S. Pietro a Marc - Marlia - Borgo - S. Marcello - Bardalone - Piastre - Prunetta - Marliana - Pescira - Villa Basilical - Foce di Trebbio - Bagni di Lucca - Barga - Borgo - Lucca - Viareggio

Die Strecke noch einmal - GoogleEarth (KMZ)

Streckenprofil:



 
19.08.2003 (Di) - 243,00km - 4h19:58 - Ø56,92km/h

Die 2. Tagestour führte uns südlich unserer Basis in das flachere Hügelland. Der Anfang der Tour (diesesmal nicht über Lucca) der Küste entlang bis kurz hinter Pisa war noch recht öde (weil nur geradeaus), danach wurde es wieder nette mit der gleichen Erkenntnis wie am Vortage: Herrliche Strecken gibt es in dieser wunderschönen Landschaft und die tollen, alten Städtchen unterstützen die herrliche Stimmung noch mehr.

Bild von unterwegs und unser Zelt auf dem Campingplatz:

  


Die Route: Viareggio - Pisa - Guasticce - Collesalvetti - Fauglia - S. Luce - Riparbella - Ponteginori - Montecatini - Volterra - La Sterza - S. Pietro Belv. - Ponsacco - Pontedera - Bientina - Lucca - Viareggio

Das ganze für GoogleEarth (KMZ)

Streckenprofil:



 
20.08.2003 (Mi) - 394,69km - 6h18:52 - Ø63,37km/h

Ab jetzt heisst es mit Riesenschritten zurück.... die nächsten Etappen werden alle im Zeichen des Transits stehen. Das erste Zwischenziel auf dem Weg zurück nach München ist ein Campingplatz oberhalb des Lago di Caldonazza. Nach den Erfahrungen des Hinweges wollten wir uns diesesmal vom Ufer des Gardasees fernhalten.

Typisches Bild aus der Toskana und unser Quartier:

  

Die Route: Viareggio - Lucca - Bagni di Lucca - Payullo - Modena - Verona - Rovereto - Mattarello - Calceranica (Lago di Caldonazzo)  

Das gleiche für GoogleEarth (KMZ) 

Streckenprofil:


 

21.08.2003 (Do) - 280,14km - 4h54:13 - Ø58,04km/h

Am folgenden Tage ging es auch gleich wieder weiter. Das nächste Ziel war Heiligenblut südliche des Großglockner-Massivs. Ein sehr hübscher Ort mit bekannter Wallfahrtskirche.

Auf dem Campingplatz, den wir passend mit einsetzendem Regen erreichten, wurde wir direkt nach dem Zeltaufbau von unserem holländischen Nachbarn mit einem Bier begrüßt!

Wir hatten einen richtigen Weltenbummler bei uns... Seine 4 Jahre alte sdcke GS-BMW hatte über 186tkm auf der Uhr und er war damit schon um die halbe Welt gefahren! An seinen Alu-Tourenkoffern zeugten viele Länderaufkleber von diesen Reisen, u.a. Tibet, Neuseeland, Venezuela und natürlich diverse europäische Ziele.

Unterwegs mit Blick auf die 3 Zinnen und auf der Campingplatzwiese in Heiligenblut:

 Passo Tre Crocci Heiligenblut


Die Route: Calceranica - Pergine - Passo di Redebus - Valcava - Cavalese - Predazzo - Passo di Valles - Caviola - Alleghe - Passo die Giau - Cortina d'Ampezzo - Passo Tre Croci - Col S. Angelo - Dobbiaco - Silion - Lienz - Iselsbergpass - Heiligenblut

Nochmal GoogleEarth (KMZ)

Streckenprofil:



 
22.08.2003 (Fr) - 348,65km - 5h47:15 - Ø62,46km/h

Die letzte Etappe führte uns noch über die tolle (aber auch recht überlaufende) Großglockner Hochalpenstraße und in einem Schlenker durch das Berchtesgardener Land. Schon war der tolle Urlaub zu Ende. 

Blick auf den Großglockner-Gletscher und am Hochtor: 

 großglockner Hochtor
 


Die Route: Heiligenblut - Großglockner Hochalpenstraße - Taxenbach - Dienten - Dientner Sattel - Bischofshofen - Golling - Hallein - Berchtesgarden - Hintersee - Inzell - Traunstein - Seebruck - Rosenheim - Grünwald

Auch die letzte Strecke für GoogleEarth (KMZ)

Streckenprofil:


 

Insgesamt kamen auf der ganzen Reise 3496,41km zusammen!

 

Legende:

Die angegebene Fahrzeit und Durchschnittsgeschwindigkeiten sind Daten meines digitalen Fahrradtachos (Sigma BC1200). Es sind reine Fahrdaten, also sind keine Pausen bzw. Fahrstopps (z.B. rote Ampel) enthalten!

Bei den unterstrichenen Wegpunkte handelt es sich um Pässe.